Gelebte Prävention durch den Schulsportwettbewerb - Friedhelm Ochs, Landesgeschäftsführer der BARMER in Rheinland-Pfalz

Die BARMER unterstützt ebenso wie ratiopharm schon seit vielen Jahren das Deutsche Sportabzeichen und trägt damit wesentlich zum Erfolg des Fitnessordens bei. Auch in Rheinland-Pfalz wird das Sportabzeichen immer beliebter und soll auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Anfang September hat Friedhelm Ochs, der Landesgeschäftsführer der BARMER in Rheinland-Pfalz, das Engagement der Krankenversicherung verlängert.

Friedhelm Ochs, Landesgeschäftsführer der BARMER in Rheinland-Pfalz (Foto: BARMER)
Friedhelm Ochs, Landesgeschäftsführer der BARMER in Rheinland-Pfalz (Foto: BARMER)

Wie ist die Partnerschaft zwischen dem Deutschen Sportbund und der BARMER aus Sicht der Krankenversicherung zu bewerten?

Ochs: Die langjährige Kooperation zwischen dem Deutschen Sportbund und der BARMER ist eine Partnerschaft im Sinne der gelebten Prävention. Das Sportabzeichen und insbesondere das Schulsportabzeichen tragen wesentlich zur Erhaltung der Gesundheit bei. Das Sportabzeichen heißt, sich zu bewegen und damit sich gesund zu erhalten.

Welchen Stellenwert hat die Gesundheitsförderung durch Sport und Bewegung bei der BARMER?

Ochs: Viele Krankheiten, insbesondere die so genannten Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Rückenschmerzen, kann man durch Sport und Bewegung vorbeugen. Auch bei bestehenden Erkrankungen sind zielgerichtete Maßnahmen im Bereich Sport und Bewegung gesundheitsfördernd.

Wichtiger Part des Sportabzeichens ist der Schulsportwettbewerb. Wie bewerten Sie diesen Wettbewerb?

Ochs: Wir freuen uns über ständig steigende Teilnehmerzahlen beim Schülerwettbewerb in Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2003 haben 26.000 Schülerinnen und Schüler am Sportabzeichenwettbewerb teilgenommen, in 2004 waren es 27.632. Insbesondere vor dem Hintergrund insgesamt sinkender Schülerzahlen ist das sehr erfreulich. Das zeigt uns, dass der Schülerwettbewerb eine sehr gute Investition in die Gesundheitsförderung ist.

Das Sportabzeichen gibt es bereits seit mehr als 90 Jahren. Wie kann das Sportabzeichen Ihrer Meinung nach weiterhin zukunftsfähig bleiben?

Ochs: Entscheidend ist, dass das Sportabzeichen trendy bleibt. Leichtathletik und Schwimmen sind nach wie vor beliebte Sportarten, ebenso wichtig ist aber auch, beispielsweise mit Inline Skating und Nordic Walking am Puls der Zeit zu bleiben. Man muss sich immer wieder fragen, was gerade en vogue ist.


  • Friedhelm Ochs, Landesgeschäftsführer der BARMER in Rheinland-Pfalz (Foto: BARMER)
    Friedhelm Ochs, Landesgeschäftsführer der BARMER in Rheinland-Pfalz (Foto: BARMER)